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Neuer Tonträger für die Tälläbuebä
Der Jodlerklub
Tälläbuebä wird auf die Teilnahme am
Zentralschweizerischen Jodlerfest in Dagmersellen verzichten. Auf den
Jodlerabend gibt es einen neuen Tonträger.
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Im Eilzugstempo führte am Freitag Abend in Attinghausen der
Präsident der Tälläbuebä Veit Wyrsch durch die
Versammlung. Das war möglich, weil keine Rücktritte im
engeren Vorstand zu verzeichnen waren. Einzig der 85-jährige Alois
Briker trat als Materialverwalter zurück. Er hatte das Amt seit
1987 mit viel Leidenschaft bekleidet. An seine Stelle wählte die
Versammlung Josef Arnold. Für den zurückgetretenen
Musikkommissions-Chef Ruedi Zgraggen wählten die Mitglieder Anton
Arnold, weil man die Meinung vertrat, dass ein Jodler Einsitz haben
müsste. Die übrigen Mitglieder wurden für weitere zwei
Jahre in ihren Ämtern bestätigt, so Veit Wyrsch
(Präsident), Karl Bayer (Vice), Louis Camenzind (Kasse), Paul
Gerig (Aktuar), Rolf Lee (Dirigent). |
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Höhepunkt am Eidgenössischen in Luzern
Für die Tälläbuebä war das Eidgenössische
Jodlerfest in Luzern sicher der Höhepunkt des vergangenen
Vereinsjahres. Daneben trat der Klub 26 Mal öffentlich auf und
bestritt rund 40 Proben. Etwas mehr Aufwand als vorgesehen
benötigte die Herstellung des neuen Tonträgers
"Bodeständig underwägs". Er soll am
diesjährigen Jodlerabend vorgestellt werden. Dieser Mehraufwand,
aber auch das Loch von rund 4`000 Franken in der Kasse, bewogen den
Vorstand dazu, auf die Teilnahme am Zentralschweizerischen Jodlerfest
in Dagmersellen in diesem Jahr zu verzichten. Die Qualifikation
für das Eidgenössische soll in Baar im nächsten Jahr
geholt werden. Ein weiterer Grund für den Verzicht war auch der
vorgesehene Vereinsausflug im Herbst. In zwei Jahren müsste auch
die Tracht wieder erneuert werden. Die Beschaffung des Stoffes wird die
Kasse belasten. Im Tätigkeitsprogramm stachen die Auftritte in
Herzogenbuchsee und im KKL hervor. Einen besonderen Dank
erhielt Rolf Lee, der die Tälläbuebä nun schon seit 1980
leitet. Die Ehrungen verdienter Mitglieder wurden aber wiederum auf den
Chlausabend verschoben. Da dort jeweils auch die Jodlerfrauen anwesend
sind, scheint dies der bessere Ort zu sein. Die GV schloss mit dem
üblichen Schlusslied und dem gemütlichen Zusammensein.
Text: Robi Kuster
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